Aubinger kommen gegen den Tabellenführer unter die Räder
Die Aubinger Erste hat am Sonntag, den 15.03., eine heftige Niederlage erlitten. Mit 2:9 ging man auf eigenem Platz gegen den Tabellenführer der Landesliga Südost regelrecht unter. Es war eine Niederlage historischen Ausmaßes: Das 2:9 geht als „Höchste Niederlage“ in die Chroniken des Verbands ein. Wasserburg, das selbst in dieser Höhe völlig verdient gewann, unterstreicht damit eindrucksvoll seine Aufstiegs-Ambitionen.
Für die Mannschaft von Patrick Ghigani hingegen kommt es darauf an, die Wucht dieser krachenden Niederlage schnell zu verdauen, um in den nächsten „Wochen der Wahrheit“ nun endlich die erhofften Punkte zu sammeln. Und vor allem ein anderes Gesicht zu zeigen. Denn die Hilf- und Ideenlosigkeit sowie das völlig fehlende Aufbäumen, das die Elf in der zweiten Halbzeit gegen Wasserburg gezeigt hat, lässt die Verantwortlichen und Fans doch einigermaßen rat- und fassungslos zurück. Vom Schwung, der Leidenschaft und der Resilienz des ersten Saisondrittels ist momentan gar nichts mehr übrig. Nun sind zuallererst Trainer und Führungsspieler gefragt, ein klares Signal zu zeigen, und die Mannschaft wieder auf den Weg zu bringen. So darf es zumindest nicht weitergehen.
Bereits am Freitag Abend stehen die Mannen aus Aubing vor der nächsten Herausforderung. Auswärts geht es in Traunstein ran. Die Chiemgauer stehen zwar in der Tabelle hinter den Aubingern, haben aber im letzten Spiel dem TSV Grünwald auswärts ein respektables 3:3 abgetrotzt und werden mit Selbstvertrauen in die Partie gegen die Grün-Weißen gehen.