SV Aubing

Archiv der Kategorie 'A-Jugend'

A-Jugend: FC Hertha – SVA 1:2

geschrieben am 17. Oktober 2011 von Hartmut Gerl

Ruhig kann die A-Jugend ins Spiel gegen den Tabellenletzten SpVgg Thalkirchen gehen. Nach dem 2:1 Auswärtssieg beim FC Hertha und der Niederlage des Tabellenführers Ludwigsvorstadt ist die Scheffler-Elf näher an die Spitze herangerückt. Bis es so weit war, lag aber ein großes Stück Arbeit vor dem Aubinger Nachwuchs. Den 0:1 Rückstand glich Michi Ahrens aus und Onur Boraze sicherte mit seinem Treffer drei Punkte. Das Spiel gegen den Tabellenletzten wird bestimmt kein Spaziergang, auch wenn die Tabelle etwas anderes aussagt.

A-Jugend: SVA – FC Ludwigsvorstadt 3:3

geschrieben am 10. Oktober 2011 von Hartmut Gerl

Die A-Junioren hatten mit dem FC Ludwigsvorstadt den aktuellen Tabellenführer zu Gast. Bereits nach 5 Minuten brachte Kapitän Philipp Menath seine Mannschaft mit einem feinen Heber in Führung. Als Daniel Koch mit einem Freistoß in den Winkel des Gästetores das 2:0 folgen ließ, dachten nicht nur die Zuschauer, dass das wohl eine klare Sache werden würde. Nach der Pause stellten die Grün-Weißen, sehr zum Leidwesen ihres Trainers Frank Scheffler, ihre Bemühungen ein, mit dem dritten Treffer den Sack zu zu machen. So kam es wie es immer kommt. Nach einem vertändelten Ball, einer unglücklichen Figur des Torhüters Maxi Dörsch lag der Ball zum Anschlusstor im Netz.
Daniel Koch sorgte mit einem sehenswerten Weitschuss für den alten Abstand, der auch bis eine Minute vor Schluss bestehen blieb. Dann trat der Schiedsrichter auf den Plan, gab zuerst ein Abseitstor für Ludwigsvorstadt und verlängert die Spielzeit eigenmächtig auf 97 Minuten, obwohl er bereits in der 89. Minute die letzte Spielminute deutlich angezeigt hatte. Ein weiter Ball durchquerte in der Schlussminute den Strafraum, niemand fühlte sich zuständig und ein Gästespieler nickte zum 3:3 ein. Wahrlich ein verschenkter Punktgewinn, wenn man die gesamte Spielzeit betrachtet. Allerdings war der Schiedsrichter am Ende das Zünglein an der Waage, die Mannschaft hatte es im Vorfeld allerdings versäumt, energisch nachzusetzen und den Tabellenführer kräftig abzuschießen. Mit etwas mehr Engagement über die gesamte Spielzeit hinweg wäre das sicherlich möglich gewesen.

A, B und D1-Bericht der ANZ vom 03.10.2011

geschrieben am 4. Oktober 2011 von Hartmut Gerl

Die A-Junioren gurkten sich beim FC Neuhadern zu einem 4:3 Auswärtssieg. Nach Führung und Rückstand kamen sie wieder zurück und sicherten sich verdient die drei Punkte. Wobei es sich die Scheffler-Elf selber schwer machte. Sowohl in Offensive und Defensive versäumten es die Grün-Weißen den Gegner bereits vorzeitig zu erlegen. Spielerisch waren einige gute Aktionen zu sehen. Es ist aber weiterhin genügend Luft nach oben.

Die B-Jugend schwebt nach zwei Kantersiegen und null Gegentoren auf Wolke 7. Mit 6 Punkten und 11:0 Toren liegt man schon im Soll. Hier muss man allerdings bedenken, dass bislang nur gegen sehr schwache Gegner gespielt wurde. Das Potenzial auch gegen bessere Gegner zu bestehen ist zweifellos vorhanden. Hoffentlich kann man das aber auch abrufen, wenn es um die „Wurst“ geht.

Die von David „Faxe“ Niedermeier (in Fachkreisen allseits bestens bekannt als einer der Macher der Münchner Fußballschule) höchst kompetent betreuten Gäste aus dem Würmtal erwiesen sich von Anpfiff an als der erwartet starke Gegner für die aus den Jahrgängen 1999/2000 neu formierte Aubinger D1. Eindrucksvoll zelebrierten die Würmtaler ihre taktisch geprägt von zwei sich ständig verschiebenden Viererketten sehr ausgereifte Spielkultur und ließen erst mal routiniert Ball und Gegner laufen. Doch nach und nach besannen sich die Männer um Trainer Ergün Boraze ihrer eigenen Stärke und konnten das Spiel immer offener gestalten.
Angetrieben vom wieder einmal überragend agierenden Onur Dönmez tauchten die Aubinger immer öfter vor dem gegnerischen Strafraum auf und brachten die Gästeabwehr in Bedrängnis. Das auf heimischen Rasen trotz spielerischer Unterlegenheit nichts verschenkt wird, bekräftigte Muhammed Tosun Mitte der ersten Halbzeit mit seinem viel umjubelten Treffer zur 1:0 Führung. Aufmerksam fing er einen aus den Reihen der gegnerischen Abwehr nachlässig gespielten Querpass ab und verwandelte das Geschenk aus 8 Metern bombensicher.
Die Grün-Weissen witterten ihre Chance und erwiesen sich als ebenbürtiger Gegner. Das sehr ansehnliche Spiel wogte nun hin und her, und beide Torhüter bekamen etliche Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit mussten jedoch noch zwei bittere Pillen geschluckt werden. Nach einem klaren Foul des Gästetorwart an Onur Dömez in aussichtsreichster Position verweigerte der Schiedsrichter den klar fälligen Strafstoß. Im direkten Gegenstoß erzielte der Gegner nach einem groben Schnitzer der Abwehr den Ausgleich.
Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gäste sofort das Geschehen fest in Ihre Hand und ließen den Aubingern trotz großen Willen immer mehr das Nachsehen. Dem breit aufgefächerten und sicher vorgetragenen Positionsspiel hatten unsere in der Mehrheit körperlich unterlegen Spieler nicht mehr viel entgegen zu setzen. Jetzt zollte man dem hohen läuferischen Aufwand im ersten Durchgang gewaltig Tribut. Verzweifelt stemmte man sich nun gegen die drohende Niederlage.
Doch mit einer einmal mehr sehenswert vorgetragenen Kurzpasskombination knackten die Würmtaler zehn Minuten vor Schluss den Aubinger Abwehrriegel und ein letztes Aufbäumen
der Hausherren in der verbleibenden Spielzeit führte nicht mehr zu der erhofften Punkteteilung. Der Sieg der Gäste geht trotz des verweigerten Neunmeters aufgrund der weitaus höheren Spielanteile vollkommen in Ordnung und ist neidlos anzuerkennen.
Der Mannschaft und Ihren Trainern Hans Klotz und Ergün „Jürrgün“ Boraze kann man trotzdem ein großes Kompliment für die enorme spielerische Entwicklung in den letzten Wochen aussprechen.

A-Jugend: SVA – MTV 1879 München 5:1

geschrieben am 27. September 2011 von Zagi

A-Jugend hat sich gefangen

Nach einem 0:1 Rückstand im Spiel gegen MTV 1879 München kam die Scheffler-Elf immer besser ins Spiel und drehte die Partie in ein 5:1, ehe sich der Schiedsrichter dazu gezwungen sah, das Spiel abzubrechen. Vorausgegangen war eine tätliche Aktion eines Gästespielers, der nach einer berechtigten Roten Karte den Platz nicht verlassen, statt dessen dem Schiedsrichter auf den Pelz rücken wollte. Wundern muss man sich über diese Aktion nicht. Dem Gästetrainer war es durch seine unqualifizierten Zurufe zu den eigenen Spielern und dem Spielleiter gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die von Aggressionen geprägt war. Da geriet das Fußball spielen schon einmal zur Nebensache und die zum Teil sehenswerten Treffer von Philipp Menath, Stefan Tschischkale oder Francesco Porello gerieten in den Hintergrund. Es ist schon traurig, so etwas auf einem Sportplatz miterleben zu müssen. Es bleibt zu hoffen, dass nicht nur der MTV-Spieler, der für den Spielabbruch der Auslöser war, sondern auch dessen Trainer von dieser Sportart entfernt werden. So etwas hat auf einem Fußballplatz wie auch anderswo nichts verloren. In jedem Fall war gegenüber der Auftaktpleite gegen DJK Pasing ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen, der Fortsetzung finden sollte.