SV Aubing

Archiv der Kategorie '2. Mannschaft'

2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 14.05.2012

geschrieben am 14. Mai 2012 von Hartmut Gerl

Remis beim ESV München 2

Aubinger „Zweite“ auf dem Weg zum Klassenerhalt

Nach vier Siegen in Folge hätte die 2. Mannschaft des SV Aubing im Spiel beim ESV München 2 den Sack zu machen und Klassenerhalt endgültig sichern können. Ein überheblicher und pomadiger Auftritt reichte jedoch nicht zum Sieg gegen einen an diesem Tag schlagbaren Gegner. So bekamen die Zuschauer von beiden Mannschaften Magerkost geboten und trennten sich am Ende verdient 2:2 Unentschieden.
Dabei erwischten die Grün-Weißen beinahe einen Auftakt nach Maß. Tim Schneider zimmerte nach 13 Minuten einen Freistoss ins Tor des ESV München, nachdem der agile Robert Bäuml unsanft von den Beinen geholt worden war. Das war es dann aber auch schon von Aubinger Seite. Man beschränkte sich nur mehr auf das Allernötigste, ließ die erforderliche Körpersprache und Engagement vermissen, so dass die Heimelf immer besser ins Spiel fand. Torhüter Anil Adam verhinderte mit einer Glanztat den 1:1 Ausgleich, der  jedoch nach 25 Minuten fällig war. Ein Weitschuss schlug unhaltbar und vollkommen verdient im Aubinger Gehäuse ein. Das war der erste Gegentreffer für die Grün-Weißen nach beachtlichen 391 Spielminuten. Es sollte aber nicht der letzte sein an diesem Tag. Michi Bäuml köpfte den Ball nach einer Ecke am kurzen Pfosten vorbei, mehr war in der Offensive nicht geboten.
Anders der ESV München, der engagiert zu Werke ging. Markus Klix warf sich kurz vor der Pause in die Flugbahn eines Schusses und verhinderte Schlimmeres. Das hätte er sich sparen können, denn beinahe mit dem Pausenpfiff kam es zur 2:1 Führung. Ein zweifelhafter Freistoss segelte in den Fünfmeterraum, Torhüter Anil Adam bekam das Spielgerät nicht richtig zu fassen und ein ESV-Stürmer staubte ab. Wieder war es der Aubinger Hintermannschaft nicht gelungen, den zweiten Ball zu klären. Mit hängenden Köpfen schlichen die Grün-Weißen in die Kabine.
Man hatte sich zwar einiges vorgenommen für den 2. Speilabschnitt, gelingen wollte allerdings nur wenig. Es zeigte sich deutlich, dass man den Schalter nicht so einfach wieder auf Betriebstemperatur umlegen kann, wenn man eine Halbzeit arrogant im Tiefschlaf spielt. Man bekommt beim Fußball eben nichts geschenkt. Ausnahme, man spielt gegen Aubing 2. So blieben die ESVler auch nach Wideranpfiff zunächst am Drücker, kamen freilich nicht zu zwingenden Chancen. Lediglich drei Versuche aus der Distanz strichen am Aubinger Tor vorbei. Langsam bekamen die Grün-Weißen dann Oberwasser. Nach einer Stunde lag Maxi Würz waagrecht in der Luft und wuchtete einen Eckball per Seitfallzieher auf das Tor des ESV München. Der Ball hätte wohl den Weg ins Gehäuse gefunden, Robert Bäuml ging jedoch auf Nummer sicher und drückte zum 2:2 Ausgleich ein.
Nun zeigte die Gerl-Elf Charakter und versuchte dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Dem ESV schwanden nun die Kräfte. Hinten standen die Aubinger nun sicher, versäumten es aber den entscheidenden Pass in die Spitze rechtzeitig oder genau zu spielen. Tim Schneider drosch in der 88. Minute einen Freistoss aus 35 Metern auf das ESV Tor. Der Torhüter konnte diese Granate nur mit Mühe zur Ecke klären. So blieb es letztendlich beim leistungsgerechten Unentschieden, der für die Aubinger der Punkt zur Glückseligkeit sein kann. Mit dem FC Kosova und Planegg warten nun zwei Mannschaften, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Kreisliga machen. Ein Punkt aus zwei Spielen muss noch her, falls die Gegner ihre beiden noch ausstehenden Partien gewinne sollten.
In jedem Fall möchten die Grün-Weißen nichts dem Zufall überlassen und die nötigen Punkte aus eigener Kraft holen. Möglich ist das allemal.

2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 07.05.2012

geschrieben am 7. Mai 2012 von Hartmut Gerl

Siegesserie hält an

SV Aubing 2 gewinn zum 4. Mal in Folge zu Null

Wer hätte das gedacht? Ehrlich gesagt nur ganz wenige, und wenn überhaupt, dann nur der Trainer. Immerhin war er es, der vor dem Spiel gegen TSG Pasing 12 Punkte aus den nächsten vier Partien holen zu müssen, um dem Klassenerhalt ein Stückchen näher zu kommen. Nun stehen diese vier Siege tatsächlich auf der Habenseiten und die Grün-Weißen blieben dabei in 360 Minuten ohne Gegentreffer. Diese kleine Serie ist das Ergebnis konsequenter Arbeit und auch einem kleinen Quäntchen Glück. Doch das hat bekanntlich nur der Tüchtig und tüchtig war die Mannschaft über die ganze Saison hinweg.
Im Spiel gegen den Tabellennachbarn BSC Sendling kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Nach der Partie war die Frage „Warum diese beiden Mannschaften in der Tabelle so weit unten stehen?“ mehr als berechtigt. Beide Teams begegneten sich mit offenem Visier, zeigten Leidenschaft, schöne Spielzüge und offenbarten dabei nur ganz wenige Schwächen. Mit ein Grund dafür, dass die Partie durch einen Treffer von Michi Bäuml mit einem denkbar knappen 1:0 für den SV Aubing endete.
Am Anfang sah es nämlich gar nicht nach einem positiven Spielverlauf für die Heimelf aus. Die Sendlinger agierten forsch nach vorne und beschäftigten die Aubinger in der Defensive mehr als ihnen lieb war. Trotzdem bot sich Andi Sauer nach acht Minuten ein Hochkaräter zur Führung, die Sendlings Torsteher Alexander Stöger mit einem tollen Reflex zu verhindern wusste. Kurz darauf beinahe das Tor für Sendling, doch der Stürmer verzog knapp. Das war der Muntermacher für Aubing. Die junge Mannschaft brannte ein regelrechtes Feuerwerk in Richtung Sendlinger Gehäuse ab, durfte sich aber beim Mann in Schwarz bedanken, dass er nach einer Viertelstunde ein Handspiel im Aubinger Strafraum nicht ahndete. Fast im Gegenzug köpfte Michi Bäuml eine Ecke von Philipp Menath zum 1:0 ins Tor. Die Grün-Weißen versäumten es nun nachzulegen. Die Gäste zeigten sich aber auch sehr kompakt in der Defensive und verfügten mit Victor Chukwama über einen überragenden Defensivmann, der sich stets auf dem Posten zeigte. Nach Vorne ging für die Sendlinger in dieser Phase des Spiels zu wenig.
Mit dem knappsten aller Resultate wurden die Seiten gewechselt und wieder fand der Gast schneller in die Spur. In der 55. Minute krachte dann ein Freistoß ans Lattenkreuz des von Adam Anil souverän gehüteten Aubinger Gehäuses. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht unverdient gewesen. So blieb es aber beim 1:0, das die Aubinger in der 57. Minute hätten ausbauen können. Robert Bäuml rutschte aber im letzten Moment in aussichtsreicher Position aus, so dass er keinen Druck mehr hinter den Ball bekam. So blieb es ein Spiel auf des Messers Schneide.
Sendling mit meist langen Bällen im Vorwärtsgang und Aubing auf Konter lauernd. Beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Bei den Sendlinger fingen 10 Minuten vor Schluss die Kräfte leicht an zu schwinden und Aubing kam wieder ein klein wenig besser ins Spiel. Allerdings agierte man vor allem im Mittelfeld zu ungestüm, so dass sich vor allem im Zentrum des Platzes immer wieder Lücken für Sendling auftaten, die allerdings nicht genutzt werden konnten. Der letzte Pass fand zu selten einen Abnehmer und wenn, dann war ein Aubinger Verteidigerbein zur Stelle.
In der 84. Minute hätte der Schiedsrichter dann für Aubing auf den Punkt zeigen müssen. Robert Bäuml wurde mit einem Ellenbogenschlag im Strafraum von den Beinen geholt und musste mit blutiger Nase ausgewechselt werden. Die Spielfortsetzung Einwurf spottete somit jeglicher Beschreibung. Maxi Schwahn zimmerte mit letztem Einsatz dann den Ball noch an den Innenpfosten des Sendlinger Tores, doch der Ball fand den Weg leider wieder heraus. So blieb es bis in die Nachspielzeit ein vor Spannung knisterndes Spiel. Als der Schiedsrichter dann abpfiff, hatte die Partie einen glücklichen, aber auch einen verdienten Sieger gefunden. Die Aubinger boten eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der sich die beiden Brüder Michi und Robert Bäuml allerdings eine Eins mit Stern verdienten.
Es macht Freude, die junge Truppe spielen und kämpfen zu sehen. Momentan schaut es wieder ganz gut aus für die zu Beginn des Jahres als Absteiger Nummer Eins gehandelten Aubinger. Ausruhen kann sich die Gerl-Elf freilich noch lange nicht, da noch drei Punkte zum Ligaverbleib fehlen. Die sollten möglichst bald geholt werden, um nicht doch noch einmal ins Zittern zu kommen. In jedem Fall wäre der Klassenerhalt nach der verkorksten Vorrunde ein Riesenerfolg.

2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 30.04.2012

geschrieben am 30. April 2012 von Hartmut Gerl

Luft im Abstiegskampf

Aubinger „Zweite“ gewinnt zum 3. Mal in Folge

„Gladiolen oder tot!“ hätte Bayerns ehemaliger Trainer Louis van Gaal wohl zur Partie des SV Aubing 2 bei den Sportfreunden Pasing 03 gesagt. Die Grün-Weißen hätten bei einer Niederlage zwar nicht dem Tod ins Auge geblickt, wären dem Abstieg aber wieder ein gewaltiges Stück näher gekommen. Ein vor allem in der 2. Spielhälfte leidenschaftlicher Auftritt bescherte der Gerl-Elf am Ende einen nicht unverdienten, wenngleich glücklichen „Dreier“. Held des Spiels war Nick Runge, der seine Mannschaft in der 84. Minute mit 1:0 in Führung brachte und diesen Treffer mit einem satten Cut an der Stirn bezahlte und das Ende der Partie im Krankenwagen verfolgen musste.
Die Pasinger hätten eigentlich gewinnen müssen, um wieder bei der Musik zu sein. Dementsprechend forsch begannen sie. Die Aubinger wirkten dagegen lethargisch und fanden sich nicht so zu Recht, wie man es sich vorgenommen hatte. Ein schneller Antritt von Tobi Rodiek brachte allerdings nach vier Minuten die Gelegenheit zur Führung. Der Pasinger Schlussmann zeigte sich aber auf dem Posten. Im Gegenzug dann beinahe die Führung für die Heimelf, aber der Kopfball strich am Aubinger Kasten vorbei.
Fortan hatten die Pasinger zwar ein optisches Übergewicht, die Aubinger aber alles unter Kontrolle. Lediglich ein fulminant geschossener Freistoß hätte nach 25 Minuten die Pasinger Führung bedeuten können. Aubings Torhüter Anil Adam lenkte den Ball aber gekonnt über den Querbalken. Fünf Minuten später scheiterten die Grün-Weißen bei einem Tumult im Pasinger Strafraum gleich drei Mal hintereinander an einem Pasinger Verteidigerbein. So blieb es beim 0:0 Unentschieden.
Der erste Spielabschnitt zeigte ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Pasinger nicht besser konnten und die Aubinger scheinbar nicht wollten. Leichtfertige Ballverluste im Spielaufbau verhinderten Zählbares. So machten es sich die Grün-Weißen selber schwer und verhalfen der Heimmannschaft immer wieder zur Gelegenheit, schnell in die Spitze zu spielen. Deren Anspiele erwiesen sich aber allesamt als zu ungenau, als dass sie die Aubinger Defensive hätte in Gefahr bringen können. Mit zunehmender Spieldauer merkte man den Pasinger auch einen gewissen Kräfteverschleiß an, der sich bei den Aubinger nicht zeigte. Doch die Physis war während der gesamten Saison bislang noch kein Thema bei den Grün-Weißen. Ganz im Gegenteil.
Mit einem bis zu diesem Zeitpunkt leistungsgerechten 0:0 Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. Nach Widerbeginn ein ganz anderes Spiel. Die Aubinger zeigten sich dominant und beschäftigten die Pasinger fortwährend. Ein Spiel nach vorne fand für die Heimelf kaum mehr statt. Die Spannung wuchs von Minute zu Minute an und es war klar, dass derjenige, dem das Tor gelingt, den Platz auch als Sieger verlassen würde. Nach einer Stunde mussten die Aubinger dann dem Fußballgott eine große Kerze anzünden. Ein Pasinger kam in Höhe des Elfmeterpunktes freistehend zum Schuss, verfehlte den Ball und trat – wie der schwedische Nationalverteidiger Lars Tragl – ein Luftloch.
Die erste Schlüsselszene der Partie und ein Weckruf für die Grün-Weißen. Sie intensivierten nun wieder mehr. Die Pasinger wurden nun noch mehr in die Defensive gedrängt. In der 84. Minute dann die zweite und entscheidende Schlüsselszene der Partie. Ein Pasinger kam im Aubinger Strafraum zu Fall. Die Pasinger reklamierten lautstark Strafstoss, der umsichtig leitende Schiedsrichter ließ weiterspielen. Dadurch ergab sich für die Aubinger eine. Kontergelegenheit. Maxi Schwahn zog mit einem langen Zuspiel auf und davon. Ein Pasinger wusste sich nur mit der Trikotbremse zu helfen und brachte den Aubinger zu Fall. Eine klare Rote Karte. Der Referee entschied sich jedoch für Gelb. Den fälligen Freistoss servierte Kapitän Andreas Sauer maßgerecht auf Nick Runge, der zum viel umjubelten 1:0 einköpfte. Danach gab es eine längere Spielunterbrechung, da auch Runge`s Gegenspieler Versorgung nötig hatte.
Nach dem Anstoß zur Restspielzeit von sechs Minuten warfen die Pasinger Alles nach vorne. Dadurch ergaben sich Räume zum Kontern. Tobi Rodiek entwischte mit einem Zuspiel von Dennis Jaura der Pasinger Abwehr, passte genial durch die Schnittstelle der Verteidiger zu Sali Sherifi, der mit dem 2:0 den Deckel auf die Partie machte. Goalgetter Maxi Schwahn erzielte sogar noch den 3:0- Endstand.
Damit waren die Pasinger natürlich bedient, haderten mit dem Schiedsrichter und ließen dabei ihre gezeigte Leistung ein klein wenig unberücksichtigt. Sicherlich fiel der Sieg der Grün-Weißen etwas zu hoch aus, war auch glücklich, aber hoch verdient. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war der Schlüssel zum Erfolg. Bei den Grün-Weißen zeigten sich alle in guter Verfassung, feuerten sich an, wenn es nötig war und kämpften den Gegner nieder. Ein besonderes Lob verdiente sich freilich Philipp Menath. Der A-Junior gab sein Debüt im Herrenbereich, spielte abgezockt und behielt stets die Übersicht. Auch A-Jugendspieler Onur Boraze debütierte im Seniorenbereich und rackerte an vorderster Front. Beide Spieler feierten einen gelungenen Einstand.
Bester Akteur auf dem Spielfeld war zweifelsohne der Schiedsrichter. Vollkommen unaufgeregt leitete er die Partie, behielt auch in großer Hektik kühlen Kopf, half bei der Erstversorgung des stark blutenden Aubingers Nick Runge und zeigte eine außerordentliche Leistung in diesem Abstiegskrimi.
Für Pasing ist die Luft nun ein klein wenig dünner geworden, die Aubinger dagegen können ein bisschen leichter schnaufen. Erreicht haben sie allerdings noch nichts, da noch 12 Punkte zu vergeben sind und am letzten Spieltag die beiden Tabellenletzten gegeneinander antreten müssen. Daher wäre es schön, wenn im Heimspiel gegen BSC Sendling der 4. Sieg in Folge gelingen würde. Dann könnte man die ausstehenden Spiele gelassener angehen. In jedem Fall spielen die Grün-Weißen im Jahr 2012 anders Fußball, als in den 15 Partien des Vorjahres, wo man nur zwei Siege einfahren konnte.
In jedem Fall müssen die Kräfte weiterhin gebündelt bleiben und unbedingt noch mindestens ein Sieg eingefahren werden. Verdient hätte es sich die Mannschaft allemal. Dann gibt es am Ende der Saison tatsächlich noch Gladiolen.

2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 23.04.2012

geschrieben am 23. April 2012 von Hartmut Gerl

8:0-Kantersieg gegen Forstenried

Aubinger „Zweite“ verlässt die Abstiegsränge

Einen klaren Aufwärtstrend verzeichnet die Aubinger „Zweite“ im Jahr 2012. Nach nur sechs Punkten aus 15 Punktspielen im Jahr 2011, konnten in fünf Partien des neuen Jahres bereits sieben Zähler eingeheimst werden. Das Abstiegsgespenst kann die junge Mannschaft somit nach wie vor mit eigenen Kräften verscheuchen. Dafür sind allerdings schon noch ein paar Siege notwendig, vor allem gegen die unmittelbaren Konkurrenten Pasing 03 und Sendling. Über ein paar „Zusatzpunkte“ würden die Aubinger aber auch nicht meckern. Die ersten sollte es im Spiel gegen TSV Forstenried geben, wo man sich in der Hinrunde eine satte 0:5 abholte. Trotzdem machte man sich auf Seiten der Grün-Weißen Hoffnung auf ein positives Ergebnis.
Als die Forstenrieder zum Anpfiff dann auch nur acht Spieler auf dem Feld stehen hatte, sah es gar nicht so schlecht für den Abstiegskandidaten aus, einen möglichen „Dreier“ einzufahren. Bereits nach drei Minuten hätte der Ball im Gästetor zappeln müssen. Tobi Rodiek verzog aber knapp. Zwei weitere Gelegenheiten blieben ungenutzt, ehe Robert Bäuml nach 10 Minuten schön zur 1:0 Führung abschloss. Damit hätte man denken können, wäre der Bann gebrochen. Weit gefehlt, die Aubinger agierten in der Folgezeit viel zu umständlich, verstrickten sich in unnütze Zweikämpfe und schluderten in der Chancenauswertung zusehends. Nach einer halben Stunde gelang Maxi Schwahn das 2:0. Tim Schneider zirkelte den Ball kurz vor dem Pausenpfiff zum 3:0 in die Maschen des Gästetores.
Das Ergebnis war zu diesem Zeitpunkt das Einzige, was stimmte. Das pomadige Ballgeschiebe der Aubinger war Anlass zu einer deftigen Kabinenpredigt des Trainers. Das Bild änderte sich dadurch nach Wideranpfiff nur geringfügig. Im Gefühl des sicheren Sieges spielten die Grün-Weißen nun zwar etwas schneller nach vorn, aber immer noch zu ungenau. So dauerte es bis zur 63. Minute, ehe Tobi Rodiek eine schöne Einzelleistung zum 4:0 nutzte. Tim Schneider besorgte zwei Minuten später das 5:0. Maxi Schwahn gönnte sich dann noch binnen 13 Minuten einen lupenreinen Hattrick zum 8:0 Endergebnis.
Mit diesem Kantersieg kletterten die Aubinger nach langer Zeit mal wieder auf einen Nichtabstiegsplatz in der Tabelle. Nach dem zweiten „Dreier“ in Folge sieht die Welt für die jungen Aubinger wieder etwas besser aus. Wobei man noch nichts erreicht hat. Mit einem Altersdurchschnitt von 19, 7 Jahren beim Anpfiff stand auch gegen Forstenried eine „Fohlenelf“ auf dem Platz. So wird es auch nächste Woche bei direkten Konkurrenten in Pasing sein, den man in der Vorrunde mit 2:1 besiegen konnte. Mit einem neuerlichen Erfolg lägen die Aubinger dann sechs Punkte vor  den Nichtabstiegsplätzen und könnten ein Ausrufezeichen im Kampf um den Ligaverbleib setzen. Allerdings bedarf es dafür einer gehörigen Leistungssteigerung bei den Grün-Weißen. Anpfiff zu diesem vor entscheidenden Spiel ist am Sonntag, 29. April, um 15.30 Uhr auf dem Sportplatz an der Agnes-Bernauer-Straße.

2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 16.04.2012

geschrieben am 16. April 2012 von Hartmut Gerl

Drei lichte Momente

Aubinger „Zweite“ gewinnt Lokalderby in Pasing 3:0

Die Finalwochen laufen für die 2. Mannschaft des SV Aubing schon geraume Zeit. Die völlig verpatzte Vorrunde mit nur 6 Punkten aus 15 Spielen bescherte der Mannschaft die „rote Laterne“, die sie scheinbar nicht wieder los zu werden scheint. Die Spiele im Jahr 2012 waren zwar ansehnlich und zum Teil auch von Erfolg gekrönt, doch durch individuelle Fehler bringen sich die jungen Spieler immer wieder um den Lohn ihres engagierten Auftretens. Doch aufgeben gilt nicht und so lange das rettende Ufer noch in Sichtweite ist, gibt es Woche für Woche ein Endspiel. Das erste davon haben die Grün-Weißen am letzten bei der TSG Pasing erfolgreich hinter sich gebracht. Mit 3:0 gab es den dritte Auswärtssieg der Saison und den „Sprung“ auf den vorletzten Tabellenplatz.
Die Aubinger erwischten in Pasing einen Auftakt nach Maß. Unter gütiger Mithilfe des Pasinger Torwarts und dessen Vorderleuten konnte Maxi Schwahn bereits nach sechs Minuten zum Führungstreffer abstauben. Tim Schneider netzte zwei Minuten später eine schöne Hereingabe von Tobi Rodiek zum 2:0 ein. Anstatt jedoch nun die erforderliche Spannung aufrecht zu erhalten, schaltete man einen Gang zurück und ließ die Heimelf immer besser ins Spiel kommen.
Selbst spielte man viel zu hektisch und kompliziert. So entwickelte sich ein unansehnliches Mittelfeldgeplänkel. Gefährlich wurde es, wenn überhaupt, nur, wenn ein ruhender Ball Richtung Aubinger Tor flog. Anil Adam im Aubinger Gehäuse hielt seinen Kasten aber sauber. Nach 25 Minuten parierte er einen Schuss, in dem er ihn an den Innenpfosten seines Tores lenkte. Den daraus resultierenden Abpraller nagelte ein Pasinger an den Außenpfosten des Aubinger Tores. Das war die einzige Tormöglichkeit für die in der Tabelle auf Rang 5 stehenden Pasinger.
Mit 2:0 für die Grün-Weißen wurden die Seiten gewechselt. Die Partie plätscherte im 2. Spielabschnitt so vor sich hin, wobei eine Mannschaft nicht mehr richtig wollte und die andere an diesem Tag nicht zu mehr in der Lage zu sein schien. Trotzdem blieb es irgendwie spannend, da der obligatorische Fehler in der Aubinger Defensive noch auf sich warten ließ. An diesem Tag sollte er auch nicht mehr kommen. Ganz im Gegenteil. Kapitän Andreas Sauer legte sich den Ball von seinem starken linken auf den etwas schwächeren rechten Fuß und schoss aus 16 Metern zum 3:0 Endstand ein.
Mit diesem Sieg konnte die Mannschaft von Trainer Hartmut Gerl zu den Mannschaften aus Solln und Pasing 03 nach Punkten aufschließen. Der Trend zeigt eindeutig nach oben. Großen Anteil am Sieg der Grün-Weißen hatte Dauer(b)renner Stefan Graml, der die Hintermannschaft geschickt zusammenhielt und lautstark Kommandos gab. Eine Fleißnote verdienten sich bei einer ansonsten geschlossenen Mannschaftsleistung Tobi Rodiek, Tim Schneider und Robert Bäuml. Auch das Debüt von Maxi Schwahn war verheißungsvoll. Nun wartet am Sonntag, 25. April um 12:45 Uhr, mit dem TSV Forstenried der nächste „Finalgegner“. Um hier erneut punkten zu können, ist jedoch eine gehörige Leistungssteigerung erforderlich. Unmöglich ist ein Erfolg freilich nicht. Noch dazu würde die Konkurrenz dann langsam aufhorchen, wenn das Schlusslicht plötzlich zwei Siege in Folge einfährt. Immerhin wartet danach mit SF Pasing 03 ein absoluter Hauptkonkurrent um den Klassenverbleib. Da würde es nicht schaden, mit 16 Punkten dort antreten zu können.