SV Aubing

Archiv der Kategorie '1. Mannschaft'

1. Mannschaft: SVA – TSV Grünwald 2:2 (1:2)

geschrieben am 28. November 2011 von Zagi

Der SVA Aubing hat dem Favoriten aus Grünwald einen Punkt abtrotzen können. Damit wurde eine kämpferisch leidenschaftliche Leistung belohnt. Entsprechend groß war der Jubel beim Ausgleich in der Nachspielzeit. Zuvor hatte Grünwald das Spiel gekonnt verwaltet und war drauf und dran, drei Punkte aus Aubing zu entführen. Aubing hatte zwar die ganze Spielzeit über mehr vom Spiel, hätte schon früh in Führung gehen können, doch die Gäste ließen sich nicht beeindrucken, standen in der Abwehr sicher und schlugen bei wenigen Kontern dann eiskalt zu. Die Grünwalder Führung konnte Daniel Koch ausgleichen, doch noch vor dem Halbzeitpfiff ging der Tabellenvierte wieder in Front. Die zweite Halbzeit verlief eigentlich zum Verzweifeln. Aubing rannte und rannte – und Grünwald stand. Der letzte Eckball aber brachte dann doch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Im Gewühl reagierte Fischer am schnellsten und netzte aus kurzer Entfernung ein.

1. und 2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 21.11.2011

geschrieben am 21. November 2011 von Hartmut Gerl

1:2 Niederlage beim Tabellenführer

Danzer-Tor reicht nicht zum Punktgewinn für SV Aubing

Vor einem Jahr standen die Vorzeichen noch genau andersrum, als der SV Aubing auf den SV Planegg traf. Die Grün-Weißen zierten die Tabellenspitze, während die Planegger in den Niederungen der Tabelle dümpelten. Das Ergebnis bleibt aber das Gleiche. Für die Koch-Elf gab es auch in diesem Jahr in Planegg keinen Blumentopf zu gewinnen. Mit einer schmeichelhaften 1:2 Niederlage durften sich die Aubinger auf den Heimweg machen und waren damit, ob der mangelhaften Chancenverwertung der Heimelf, noch gut bedient. Nach dieser Partie verbleibt man auf dem Relegationsrang, auf dem man wohl überwintern wird, sollte im letzten Spiel des Jahres 2011 gegen den TSV Grünwald nicht doch eine Überraschung gelingen.
Insgesamt brachten die Aubinger in Planegg einfach zu wenig. Die Heimmannschaft wirkte spritziger und hatte wesentlich mehr Zug zum Tor. So durften sich die Grün-Weißen bei ihrem wieder genesenen Torhüter Sebastian Schulz bedanken, dass es nicht bereits in der Anfangsviertelstunde zu einem Rückstand kam. 18 Minuten waren gespielt, als dann doch endlich die Führung für die Hausherren fiel. Felix Hirschnagel hatte einen weiten Flankenball in die Strafraummitte geschlagen, Daniel Christ durchgelassen und Martin Bauer aus kurzer Distanz eingeschoben. Planegg blieb die aktivere Mannschaft und kam so auch in der Folge zu einer Vielzahl an Möglichkeiten. In der Offensive ging so gut wie nichts. Lediglich in der 40. Minute ergab sich eine gute Freistoßsituation, doch der Versuch aus 18 Metern ging knapp daneben.
So ging man mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit. Nach dem Wechsel konnten die Aubinger das Geschehen dann etwas ausgeglichener gestalten. Trainer Koch hatte seine Allzweckwaffe, Kapitän Matthias Danzer, in den Sturm beordert.  Diese Maßnahme zahlte sich in der 64. Minute aus Bei einem Freistoß von der Mittellinie behinderten sich zwei Planegger gegenseitig, Matthias Danzer schnappt sich die Kugel und vollendete aus halbrechter Position aus zehn Metern ins lange Eck. Kurz zuvor hatte bereits Andreas Müller Planeggs-Keeper Träger mit einem strammen Schuss geprüft, doch der Schlussmann lenkte die Kugel über die Latte (48.). Ein toller Antritt des ehemaligen Aubingers Felix Hirschnagel brachte dann die Entscheidung. Seine Hereingabe netzte Thomas Meyer zum 2:1 Siegtreffer ein.
Letztendlich geht der Erfolg für den Tabellenführer in Ordnung. Planegg hätte durchaus auch 3:1 oder 4:1 gewinnen können, da die individuelle Klasse der Spieler auf Seiten der Gastgeber deutlich besser war. Auf Aubinger Seite konnte neben Kapitän Matthias Danzer und Torhüter Sebastian Schulz lediglich noch Nachwuchstalent Daniel Koch gefallen. Im Spiel gegen Grünwald (Sonntag, 27. November, 14.30 Uhr) müssen die Kräfte noch einmal gebündelt werden, um doch noch einen positiven Jahresabschluss zu erfahren.
Die „Zweite“ hatte mit dem SV Sentilo-Blumenau eine Spitzenmannschaft der Kreisklasse Süd zu Gast. Bereits in der ersten Viertelstunde hätten die Gäste mindestens drei Tore erzielen müssen, scheiterten aber stets am Aubinger Torhüter Michael Fleck. Der Torwart-Oldie war kurzfristig für den an den Mandeln operierten Anil Adam eingesprungen und zeigte sich das ganze Spiel über als Meister seines Fachs. Nach 18 Minuten lag der Ball aber dann doch im Aubinger Tor. Andreas Rahm hatte ein sauberes Tragl geschlagen, also den Ball verfehlt, und der Gästestürmer schob den Ball überlegt in die lange Ecker des Tores.
Am Einsatzwillen mangelte es der Gerl-Truppe wahrlich nicht, aber wieder einmal an Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit. So brachte es Fabi Weis zustande den Ball nach 35 Minuten am leeren Tor vorbei zu schießen. Die Blumenauer blieben zwar gefährlich, ließen in ihren Bemühungen, das Spiel zu entscheiden immer mehr nach. So erkämpften sich die Aubinger zwar ein Übergewicht, leisteten sich im Spielaufbau aber viel zu viele einfache Fehler.
Nach dem Seitenwechsel warfen die Grün-Weißen dann ihr ganzes Engagement in die Waagschale. Die Chancen hatten aber zunächst die Gäste. Das änderte sich erst nach einer Stunde. Andreas Sauer köpfte am Winkel des Gästetores vorbei, Marc Weiß versagten gleich zwei Mal aus aussichtsreicher Position die Nerven. So kam es, wie es sich in den letzten Wochen stets wiederholt. Die Blumenauer setzten in der Schlussminute einen Konterangriff zum Endstand von 2:0 ins Aubinger Tor.
Wieder standen die Grün-Weißen mit leeren Händen da. Die Einstellung stimmte, aber letztendlich reicht die Klasse derzeit nicht, um gegen eine abgezockte Mannschaft bestehen zu können. Den jungen Wilden fehlt einfach ein erfahrener Leitwolf, der auf dem Platz für Ordnung sorgt und das Zepter in die richtige Richtung schwingen kann. So muss man weiterhin auf den Lerneffekt und einen Heimsieg gegen DJK Würmtal hoffen, damit der Abstand zum rettenden Ufer nicht schon im Jahr 2011 uneinholbar ist.

1. Mannschaft: SV Planegg – SVA 2:1 (1:0)

geschrieben am 21. November 2011 von Zagi

Der SV Aubing ist nach ansprechender und kämpferisch guter Leistung in Planegg nur knapp gescheitert. Man hat dem Tabelleführer jede Menge abverlangt. Aubing war von Beginn an konzentriert im Spiel und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Zwar hatte Planegg die größeren Einschussmöglichkeiten, und die Halbzeitführung ging auch in Ordnung, doch blieb der SVA zu jedem Zeitpunkt gefährlich und mutig. Insbesondere im zweiten Spielabschnitt nahmen die Grünweißen das Zepter teilweise in die Hand. Der Ausgleich durch Danzer war nicht unverdient, wenn auch gefährliche Planegger Angriffe manchmal nur mit viel Glück überstanden wurden. Dass die Koch-Elf am Ende doch noch das 1:2 hinnehmen musste und nach neunzig Minuten mit leeren Händen dastand, war aus Aubinger Sicht sehr unglücklich. Der neutrale Beobachter wird von einem insgesamt verdienten Heimsieg sprechen, dem SVA jedoch einen engagierten Auftritt bescheinigen.

1. Mannschaft: SVA – Phoenix München 1:1 (1:1)

geschrieben am 13. November 2011 von Zagi

Für den SV Aubing hat es im Heimspiel gegen Phoenix München nur zu einem 1:1-Unentschieden gereicht. Da war mehr drin, zumal die Grünweißen nach einer Hinausstellung über 30 Minuten in Überzahl spielen konnten. Über die neunzig Minuten blieben Großchancen Mangelware. Der SVA war durch Foulelfmeter in Führung gegangen (Gütari verwandelte sicher), Phoenix glich noch vor der Pause aus. In der zweiten Hälfte hatte Müller Pech. Der Ball prallte nach seinem 12-Meter-Schuss vom einen Pfosten zum nächsten, tänzelte auf der Torlinie und sprang doch wieder ins Feld zurück. Ansonsten gelang es Aubing nicht, das personelle Übergewicht entscheidend zu nutzen.

1. und 2. Mannschaft: Bericht der ANZ vom 08.11.2011

geschrieben am 8. November 2011 von Hartmut Gerl

Kleines Erfolgserlebnis für Aubing

Koch-Elf holt in Oberweikertshofen einen Punkt

Am ersten Spieltag der Rückrunde stand mit dem SC Oberweikertshofen eine als Topmannschaft gehandelte, aber weit hinter den Erwartungen zurückgebliebene Mannschaft als Auswärtsgegner für die 1. Mannschaft des SV Aubing auf dem Papier. Wahrlich wieder ein schwieriger Auftrag für die arg gebeutelte Koch-Truppe. Allerdings muss man sich wohl langsam daran gewöhnen, dass der Kader in absehbarer Zeit wieder durch Rückkehrer von der Verletztenliste ergänzt werden kann. Im Gegenteil, die Misere hält dauerhaft an und vielleicht täte man gut daran, die Mannschaft in der Winterpause mit dem ein oder anderen Spieler aufzufrischen. Auch wenn die Spieler weiterhin willig und der Trainer immerhin ein absoluter Fachmann ist, bleibt offensichtlich, dass einige Akteure noch nicht so weit sind, um dauerhaft in der Bezirksliga ihren Mann stehen zu können.
So bekamen die Zuschauer in Oberweikertshofen erneut einen durchwachsenen Auftritt der Koch-Truppe zu sehen. Allerdings zeigten sich auch die Hausherren nicht wirklich auf der Höhe des Geschehens. So entwickelte sich eine eher schwache erste Halbzeit, in der die Grün-Weißen dennoch die bessere Mannschaft und einer Führung näher waren als Heimelf. . Nach einem Abstimmungsfehler in der SCO Hintermannschaft verpasste es die Aubinger aber den Führungstreffer zu erzielen.
Die Koch-Elf agierte aus einer sicher stehenden Defensive und ließ die Hausherren nicht ins Spiel kommen. Sie versuchten den Spielaufbau der Oberweikertshofener schon früh zu stören. Daher kam kein richtiger Spielfluss zustande, was den Aubingern in die Karten spielte, denn so kamen sie immer wieder durch Standards gefährlich vor das Tor. So hatten die Grün-Weißen ihren Gegner gut im Griff. Die Seiten wurden dennoch mit einem torlosen Unentschieden gewechselt.
Nach der Pause erhöhten die Hausherren das Tempo und ließen den Ball gut laufen. Die Aubinger beschränkten sich fast ausschließlich auf das Verteidigen. Mit ein bisschen Glück in der 55. Minute, als ein Kopfball der Oberweikertshofener an den Pfosten ging, konnte in der 65. Minute die zwischenzeitliche 1:0-Führung bejubelt werden. Nach einer Freistoßflanke von Fehmi Sevinc segelte der Oberweikertshofener Torwart am Ball vorbei und der freistehende Daniel Koch drückte den Ball über die Linie. In der 76. Minute fiel das 1:1 nach einem unglücklich abgefälschten Distanzschuss, den Oberweikertshofens Spielertrainer Florian Hönisch abgegeben hatte. Damit waren die Highlights dieses Spiels auch schon vorbei und man trennte sich schiedlich und friedlich mit 1:1. Sicherlich ein Punktgewinn für die Grün-Weißen.
So sah es auch der Aubinger Trainer Andreas Koch “In meinen Augen ist der Punkt in Ordnung. In der ersten Hälfte hatten wir den Gegner gut im Griff, zudem hätten wir mit drei bis vier guten Konterchancen die Führung erzielen können. Die zweite Hälfte geht klar an Oberweikertshofen. Wenn hier das 1:0 für die Heimelf fällt, wäre das Spiel gelaufen gewesen. Mit dieser Punkteteilung rutschte man in der Tabelle auf einen direkten Abstiegsplatz, den man mit einem Erfolg im Heimspiel gegen Phoenix München wieder verlassen kann.
Diesen hat die 2. Mannschaft seit Wochen inne. So durfte man auch im Spiel gegen den FC Kosova nicht unbedingt auf einen Punktgewinn hoffen. Die Aubinger mussten einige verletzte bzw. gesperrte Spieler ersetzen, gingen aber mit einer couragierten Einstellung ins Spiel. Die Zweikämpfe wurden angenommen und auch die Laufbereitschaft stimmte. In der siebten Minute hatten die Aubinger Glück, dass der Schiedsrichter einen Foulelfmeter nicht gab. In den folgenden Minuten kam Aubing stärker unter Druck, sodass Torhüter Anil Adam einige Male gefordert wurde. Er hielt seinen Kasten aber sauber. In der 28. Minute war er allerdings machtlos, Aubing geriet mit 0:1 in Rückstand. Das war der 13. Gegentreffer, der nach einer guten halben Stunde Spielzeit fiel.
Wer jedoch dachte, das war `s, der hatte sich getäuscht. Die Gerl-Elf zeigte Moral und kurz vor der Pause lief Tim Schneider allein aufs Tor zu. Seinen Schuss aus 18 Metern hielt der Torhüter jedoch sicher. Nur eine Minute später hatte Aubing durch Andreas Rahm eine weitere Gelegenheit zum Ausgleich. Der platzierte Schuss konnte jedoch in letzter Sekunde für den bereits geschlagenen Torhüter von einem Abwehrspieler von der Linie geschlagen werden. So ging man mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. In der 63. Minute scheiterte der eingewechselte Mark Weiss mit einer guten Direktabnahme. Zwei Minuten später gelang Kosova ein Lattentreffer. In der 70. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem Aubinger Angriff auf Abstoß. Kosova zeigte sich jedoch fair und korrigierte den Unparteiischen auf Eckball. Diesen beförderte Sebastian Sterr zum 1:1 per Kopfball ins Netz.
Während die Grün-Weißen noch jubelten, lag der Ball schon zum 1:2 im Aubinger Tor. Ein echter Wahnsinn, der sich zum fünften Mal in dieser Saison wiederholte. Die Aubinger ließen sich nicht hängen und zeigten weiterhin großes Engagement. So ging es weiter rauf und runter. Aubing entblößte immer mehr die eigene Deckung und drängte auf den Ausgleich. Das bot dem FC Kosova einige gute Möglichkeiten, die Adam Anil glänzend zu Nichte machte, oder aber die Stürmer diletantisch agierten. Die Partie blieb dadurch weiterhin auf des Messers Schneide. Zwei Minuten vor Spielende hatten die Aubinger dann schon den Torjubel auf den Lippen. Der Gästetorhüter parierte den Kopfball von Mark Weiss. Fast mit dem Schlusspfiff dann die endgültige Entscheidung. Einen Konterangriff brachten die Kosovaren im Aubinger Gehäuse zum alles entscheidenden und letztendlich verdienten 3:1 Endstand unter.
Diese Niederlage war zweifelsohne verdient, aber auch äußerst unglücklich, da bis kurz vor Schluss ein Punktgewinn möglich gewesen wäre. Aber letztendlich zählt das Ganze „hätt` i, kannt` i, dad` i, war`i“ nichts, sondern nur die Punkte. Und die fehlen derzeit eben. Auf der gezeigten Leistung lässt sich jedoch aufbauen. Bleibt zu hoffen, dass es sich nicht um eine Eintagsfliege handelte. Aus einer geschlossen gut kämpfenden und ansatzweise auch schnell kombinierenden Mannschaft ragten neben Torhüter Anil Adam auch Philipp Berens, der seine Sache wirklich gut machte und der überragend spielende zweikampfstarke Kapitän Lukas Huber heraus. Nächste Woche spielt man beim Spitzenreiter in Planegg. Vielleicht gelingt da eine Überraschung.